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Ralf G. Hoerig und Hajo Schmück 
Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus - DadA
Abteilung: Periodika 1798 - 1999 ff.

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DadA-Periodika, Dok.-Nr.: DA-P0000921

Agit 883



Untertitel: Zeitschrift für Agitation und sozialistische Praxis (ab Nr.13 im Impressum); Flugschrift für Agitation und sozialistische Praxis (ab Nr.37-51 im Impressum); Kampfblatt der kommunistischen Rebellen (Nr.63-65); Revolutionäre Aktion (ab Nr.84)
Nebentitel: achtachtdrei sechsundfünfzigeinundfünfzig (Nr.1); Agit 883 56 51 Uhland 52 (ab Nr.2); Agit 883 Kreuzberg Adalbertstr 21 (ab Nr.58); Agit 883 Kreuzberg (ab Nr.60-63); Neue 883 (Nr.1 [66]); 883 (ab Nr.68)
Einzeltitel: Silvio Gesell - der Marx der Anarchisten. 24 S. (Nr.90)
Herausgeber: Redaktionskollektiv 883
Redaktion: ab Nr.37 im Impressum: Redaktionskollektiv 883 beim Agit-Shop: Eva-Maria Albrecht; Thomas Bauer; Wolfgang Grundmann; Detlef Hecht; Tilman Fichter; Belina; Hartmut Blees; Uli Kreidt; Peter Mahnke; Dirk Schneider; Michael Walz;
ab Nr.56: Thomas Bauer; Wulf Blume; Tilman Fichter; Wolfgang Grundmann; Thomas Knauf; Günther Langer;
Nr.62: Friedrich Axt u.a.:
Nr.64: Jutta Mühlhaus; [unleserlich], Maximilian; Reinhold Reichenbach; Felix Ahlsen (Postanschrift);
Nr.65: "Redaktionskollektiv 883: Fritz Teufel, Renate Sami, Andreas Baader, Ulli Fischer, Heinz Brodemann, Gerd Mehrer, Ulrike Meinhof, Michael Baumann, Horst Mahler, Theo Berger, Günther Maschke, Hans Holzbauer, Gudrun Ensslin, Siegfried Hecker und alle Verfolgten und Inhaftierten des Pigregimes";
Nr.1 [66]: Rainer Lindner (Neue 883);
Nr.68-69: Jürgen Garbotz (v.Red.);
Nr. 76: 883 Redaktionskollektiv Sozialistisches Zentrum; Nr.85-88: Thomas Knauf (v.Red.)

Körperschaften: Agit-Shop, Berlin; Sozialistisches Zentrum, Berlin
Verlag: Selbstverlag
Druck: Zahl-Wienen; Kutte-Druck (ab Nr.68)
Ort: Berlin <West>
Land: Deutschland <Bundesrepublik>
Erscheinungszeitraum: Jg.1 (1969) - Jg.4 (1972), Nr.88 u. Sondernr. sowie: 89 (1981), 90 (1983), 91 (1998)
Erscheinungsverlauf: Jg.[1] (1969), Nr.1 (13.2.) - 45 (18.12.)
Jg.[2] (1970), Nr.46 (15.1.) - 65, 1 [66] - 73 (24.12.)
Jg.[3] (1971), Nr.74 (15.1.) - 86 (6.12.); Sondern.: G. von Rauch-Haus (17.12.)
Jg.[4] (1972), Nr.87 (22.1.), 88 (16.2.);
als Reminiszenzen erschienen:
1981, Nr.89 (März/Apr.) (Berlin-Kreuzberg) u.
1983, Nr.90 (Silvio Gesell - der Marx der Anarchisten) u.
1998, Nr.91

Erscheinungsweise: wöchentlich; vierzehntägig; unregelmäßig
Auflage: 4000 - 7000, zeitweise knapp über 10.000
Preis: 0,20 DM; 0,50 DM; 1,- DM
Typographie: Offset
Format: DIN A3
Rubriken: Kleinanzeigen
Nachfolger: 883 <Bremen>; 883 <Mainz>; 883 <Hannover>; Berliner Anzünder (davon abgespalten); Fizz; Hundert Blumen; Hannoversche Fresse; Bambule
Bemerkungen: Zur Zeit der neu aufkommenden Anarchobewegung war diese Zeitschrift typisch für die APO-Anarcho-Blätter. Sie wurde häufig verfolgt und beschlagnahmt. Der Vertrieb lief insbesondere über den Verkauf in Kneipen und auf der Straße. Zunächst wurden überwiegend Kleinanzeigen veröffentlicht (daher auch Telefonnummer und Adresse - von Dirk Schneider - als Titel; nach anderen Angaben wurde die Telefonnummer benutzt, weil man sich auf keinen Titel einigen konnte), die dann aber immer mehr durch Berichte und Termine aus dem "täglichen Kampf" verdrängt wurden. Die Zeitschrift war militant orientiert und bediente sich der damals üblichen "Apo-Sprache", die sehr stark von der marxistischen Terminologie geprägt war. Die politische Ausrichtung unterlag häufigen Richtungsänderungen, sie war jedoch zunächst insbesondere marxistisch-maoistisch bestimmt. Eine stärkere Hinwendung zu anarchistischen Themen (z.B. Kronstadt, Bakunin), ist erst im späteren Verlauf zu verzeichnen, aber selbst dann hat man sich nicht ausdrücklich als anarchistisch verstanden. Das Verhältnis der Zeitungsmacher zum Anarchismus kommt in einer Stellungnahme zur Beschlagnahmung der Zeitschrift in Nr. 65, S.2 so zum Ausdruck: "...Die Konterrevolution bekämpft nicht den 'Anarchismus' (den es erklärtermaßen nicht gibt, es gibt keine Gruppe, die sich Anarchisten nennt, es gibt nur Gruppen, die Anarchisten genannt werden), sondern sie wird alles zum Anarchismus erklären, wenn es darum geht, das revolutionäre Lager zu verfolgen und zu zerschlagen. Die Verbrechen, die uns die Konterrevolution vorwirft, sind unsere Identität." Ab der Nr.1 (66) wurde der Kurs der Zeitschrift von Bernd Kramer (vom anarchistischen Karin Kramer Verlag) und Hansjörg Viesel bestimmt, so daß verstärkt anarchistische Positionen vertreten wurden. Im Zusammenhang mit Verfolgung und Verbot heißt es in Nr. 85, S.2: "...werden die politische Linie fortführen, wie sie in den Spalten der letzten 14 Nummern ihren Ausdruck fanden: Propagierung der Selbstorganisation in allen gesellschaftlichen Bereichen, Abgrenzung gegenüber den überheblichen und selbstherrlichen rein studentischen Parteiansätzen, sowie Diskussion und Kommunikation mit allen antiautoritären und sozialistischen Gruppen in der BRD und Westberlin; unversöhnlicher Kampf gegen den Staatsapparat und alle Organe der Bourgeoisie." Es bestand die Absicht, "...propagierte Begriffe konkreter zu definieren: (z.B.: Selbstorganisation, oder die Vorstellung von einer Synthese zwischen Anarchismus und Marxismus als 'Anarcho-Marxismus'.)"
Um sich im Zusammenhang mit der Verfolgung auf die Pressefreiheit berufen zu können, wurde beschlossen, die "Flucht in die Legalität" anzutreten und ab Nr.85 regelmäßig ein Impressum abzudrucken: " 883 Redaktion im Sozialistischen Zentrum. 883 ist eine Zeitung der revolutionären Linken. 883 unterstützt die Selbstorganisation der Arbeiter, Schüler und Studenten, die gegen den Staat, das Lohnsystem und die Bürokratie kämpfen. 883 bekämpft die Parteien und Gewerkschaften, die Hindernisse auf dem Weg der Selbstbefreiung sind. Verantwortlicher Redakteur Thomas Knauf. Motto: Die Befreiung der Arbeiter kann nur das Werk der Arbeiter selbst sein."
Der politische Schwerpunkt lag ab etwa Nr.50 auf der Solidarisierung mit allen politischen Gefangenen und der RAF (in Nr.80 wurde der RAF-Text: "Das Konzept Stadtguerilla" abgedruckt).
Auf der Anarcho-Konferenz in Sievershausen von 28.-30.1.1971 wurde diskutiert, daß der Versuch gemacht werden sollte, "Zeitungen auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene herzustellen. Agit 883 könnte dabei die Funktion eines Zentralorgans übernehmen." (Protokoll. - In: anarcho-info (1971), Nr.6, S.3) Die 883 wurde vor allem wegen ihrer großen Verbreitung ins Auge gefaßt. Da die Zeitschrift zu diesem Zeitpunkt aber sowieso nur noch mit Mühe am Leben gehalten werden konnte, kam dieses Vorhaben nicht mehr zur Ausführung. Weil nach einer Rebellion der "Handarbeiter" gegen die "Kopfarbeiter" ( Kramer und Viesel) letztere die Zeitschrift nicht mehr im Handverkauf anbieten wollten oder konnten, ging sie 1972 ein. Die "Handarbeiter" trauten sich nicht zu, die 883 ohne die "Kopfarbeiter" weiterzumachen. Daraufhin gründete Klaus Schmitt mit einem halben Dutzend anderen Genossen den "Berliner Anzünder". Peter Paul Zahl wurde schon vorher aus der Redaktion gedrängt, wegen seiner Befürwortung der Stadtguerilla. Er gründete daraufhin die Zeitschrift "Fizz". (Zum Ende der 883 nach Angaben von Klaus Schmitt.)
Allerdings erschienen 1973 in verschiedenen Städten (Hannover, Bremen, Mainz) noch einige Ausgaben unter dem Titel 883.
Nach der Einstellung der Agit 883 setzten einige Mitarbeiter ihre politische Arbeit in anderen anarchistischen bzw. links-radikalen Zeitschriften fort. So war z.B. Dirk Schneider auch maßgeblich an der Herausgabe der Berliner "radikal" beteiligt. Er war von 1983 bis 1985 der erste Berliner Grüne im Bundestag, mehrere Jahre Sprecher der Alternativen Liste (AL) in West-Berlin und wechselte im Juli 1990 zur PDS. Als Krönung seiner politischen Laufbahn wurde er allerdings im Oktober 1991 von ehemaligen DDR-Oppositionellen als langjähriger STASI-Spitzel enttarnt (s. Der Spiegel (1991), Nr.46, S.80-85).
Als Reminiszenzen an die bis 1972 mit 88 Ausgaben herausgegebenen Agit 883 erschienen 1981 die Nr.89 (März/Apr.), 1983 die Nr.90 (Silvio Gesell - der Marx der Anarchisten, in der zweiten Auflage findet sich auf S.9 ein Zitat Gesells gegen die Antisemiten) und 1998 die Nr.91 (Auf in den Krampf! '68 und die Folgen). Die Nr.90 inspirierte drei Genfer Genossen zur Gründung eines (Sein-)Instituts und zur einmaligen Herausgabe einer eigenen Zeitschrift zum Thema Geld und Zins mit dem Titel "Une Économie de Marché sans Capitalisme", worin übersetzte Artikel aus der 883 abgedruckt wurden. (gh)

Repression: Es werden gegen fast alle Ausgaben Ermittlungsverfahren eingeleitet, meist wegen öffentlicher Aufforderung zu Straftaten und Beleidigung oder Gotteslästerung. (Nach: Schwarze Texte, S.13, weitere Einzelheiten dazu s. ebenda unter Literaturhinweise.)
Beiträger: Ahlsen, Felix; Baumann, Michael [Bommi]; Bichsel, Peter; Castro, Fidel; Cleaver, Eldridge; Ficker, Rolf; Fratti, A.C.; Gebbert, Volker; Gramsci, Antonio; Guggomos, Carl L.; Hachfeld; Hemmer, Eike; Kalle, Bruno; Kittner, Dietrich; Klarsfeld, Beate; Klaun, Gisele; Kohlhepp, Irmgard; Leonardell; Neukrantz, Klaus; Nunez, Carlos; Oller, Werner; Paetzel, Peter; Polish, Peter; Rosenow, Joachim; Schmitz, Josef; Schneider, Michael; Sonnenthal, Thomas; Spall, Peter von; Stein, Peter; Stenke, Wolfgang; Tarrach, Georg; Tepas, Hans; Teufel, Fritz; Triem, Wolfgang C.; Wolfstätter, Elmar; Zahl, Peter Paul
Reprint: Autoritäre Bewegung. Teilrepr. aus Nr.85. - In: 10 Jahre Archiv, S.83; Basis-Gruppen Arbeits-Bericht. Teilrepr. aus Nr.60. - In: 10 Jahre Archiv, S.77-78; Exklusiv-Interview mit Jimi Hendrix. Teilrepr. aus Nr.67, S.12. - In: 10 Jahre Archiv, S.154; Frauen erhebt euch und die Welt erlebt euch . Teilrepr. aus Nr.58. - In: 10 Jahre Archiv, S.99; Frauen-Stadt-Guerilla Kolumbien. Teilrepr. aus Nr.62, S.13. - In: 10 Jahre Archiv, S.69; Kronstadt: "Alle Macht den Räten und nicht den Parteien!" Teilrepr. aus Nr.77. - In: 10 Jahre Archiv, S.76; Die Rote Armee aufbauen! Teilrepr. aus Nr.62. - In: 10 Jahre Archiv, S.70-71; Rote Armee Fraktion: Leninisten mit Knarre. Teilrepr. aus Nr.86. - In: 10 Jahre Archiv, S.72; Atadt Guerilla. Teilrepr. aus Nr.63. - In: Schwarze Texte, S.19-22; Zur Diskussion gestellt. Teilrepr. aus Nr.50. - In: 10 Jahre Archiv, S.79
Standort: IDA Amsterdam: 1969-1972 : SIGN.: B28 u. 1983 : SIGN. B29; IISG Amsterdam: 1969 - 1983: no.2-5, 9-22, 25-65, 67, 69-84, 86, 88-90. - Mit Sonderhefte: (1972): no.1-2 : SIGN.: ZF 40446; AGB Berlin: 1969 - 1972 = Nr 1-87 : SIGN.: B 763/5; BFU Berlin: 1969 - 1971 = Nr.1-86 (Benutzung im LS) : SIGN.: 32/75/35922 u. 1969 - 1972 = Nr.1-88; LA Berlin: 1969 - 1972; SBPK-PS Berlin: 1969,(13.Febr.) - 1971,6.Dez. = Nr. 1-86, 1981,März/Apr. = Nr. 89, 1983 = Nr. 90 (R. - Mehr nicht vh.) : SIGN.: +2 Zsn 41624; UB Bochum: Nr. 40.1969; 42.1969; 46.1970; 62.1970; 90.1983 : SIGN.: SZD 3423; FES Bonn: Nr. 70.1970, 86.1971, 90.1983 : SIGN.: XX 1182; AFAS Duisburg: Nr.1-16.19-22.24-45.1969, 46-65.[66] (=Neue 883 Nr.1).67-73.1970, 74-83.85.86.1971, 87.88.1972, 89.1981, 90.1983 : SIGN.: 82.III.13; SUB Frankfurt a.M.: 1.1969-88.1972. (Nur f.d. Lesesaal) : SIGN.: Wmf 315; LB Hannover: 1969,1, 1969,3 - ,12, 1969,14 - 1972,88, 1981,89, 1983,90 : SIGN.: GI 35 2 / FBS V; CIRA Lausanne: 1970: Nr.59(7.5) 67-72, 1971: Nr.74(15.1) 77-78, 85-86 u. Sondernummer: G. von Rauch-Haus (17.12), 1972: Nr.87-88, o.J.: Neue 883 (Frankfurt/Main) Nr.1 : SIGN.: 534; DLA Marbach: 1969,22, 26-30, 32-34, 39, 40, 44, 46, 1970,47, 48, 50, 56-57, 59-60, 64-65, 1970,1(=66), 1970,67-71, 1971,86-88 : Z; DBZ Stuttgart: 1.1969,12 - 4.1972,88 (L) : SIGN.: DZ 425
ZDB-Ident.: 543878
Literaturhinweise: Amilié/Halbach/Karamer, S.141 ff. (RAF - Leninisten mit Knarre, Nachdruck aus 883 Nr.86); anarcho-info <Wetzlar> (1973), Nr.19, S.30 (Traueranzeige um die Hannover 883 nach der 5. Nr.); Bartsch: Anarchismus in Deutschland, Bd.2/3, S.186-189 (S.189: Abbildung der Titelseite von Nr.78), 201-204, 208, 384-385 (Erklärung der 883-Redaktion zur RAF); Bock: Geschichte des 'linken Radikalismus', S.265; Briegleb: 1968, S.102; Buhmann, S.373; Cohn-Bendit/Mohr: 1968, S.172; FIZZ (1970), Nr.10, S.3 (Traueranzeige mit ausführlichen Informationen zur Geschichte der 883); Folkert: Silvio Gesell - Der Marx der Anarchisten? Eine Entgegnung auf "Agit 883". - In: direkte aktion <Hamburg> (1983), Nr.41, S.18; Geronimo (1990), S.34; Hübsch: Alternative Öffentlichkeit, S.104; Jenrich, S.82-85 (S. 83 Abbildung der Titelseite von Nr.70, 1970); Kunzelmann: Leisten Sie keinen Widerstand, S.123, 125, 127, 162; Müller, Tilman: Einst kommt der Tag, S.36-41; Reiser: König, S.213-214, 220, 268; Revolutionäre Aktion. 883 stirbt nicht! - In: anarcho-info <Wetzlar> (1971), Nr.11/12, S.48; Scheerer: Deutschland, S.290-291, 324-325, 351; Schwarze Texte, S.12-13; Schwendter: Theorie der Subkultur, S.16-17, 268; Was ist 883? - In: 883 (1981), Nr.89, S.10-11; Zahl: Die Glücklichen, S.189-96 (Kap.9); Zahl, Peter Paul: Die Zeitung 883. - In: Info-BUG (1978), Nr.187, S.2-4; Zeitgenossen Rudolf Steiners, S.143-144; 20 Jahre radikal, S.9, 183-184
Bibliographien: Eberlein (1996), Nr.177, 93; Jenrich, Nr.5
Quellen: Autopsie: Nr.1-89; Brief von Klaus Schmitt vom 1.1.1999 an DadA Köln (insbes. zum Ende der 883)
Libertärer Bezug: Rätebewegung; anarchistisch
Bearbeitungsstand: 30.06.1999


Liste der Abkürzungen:[Zitiertitel] / [Standorte]


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