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Bundestagsdebatte vom 17.1.2001: Kulturkampf um 68

Die Debatte wurde anlässlich einer Fragestunde zur militanten Vergangenheit des heutigen Außenministers der Bundesrepublik Deutschland, Josef Martin Fischer, im Deutschen Bundestag gehalten. Die meisten Redner sahen einen Zusammenhang zwischen der Revolte der 68iger und Fischers späterer Haltung im Frankfurter Häuserkampf. Einige Debattenredner wie Friedrich Merz, Wolfgang Bosbach, Peter Struck und Wolfgang Gerhardt blieben auf einem zu  platten Niveau, als dass wir sie in diese Sammlung hätten aufnehmen können. Nicht aufgenommen wurde genauso wenig die Fragestunde, die fast ausschließlich um Fischers Militanz während der siebziger Jahre ging ("Putztruppe"). Einzig Fischers Haltung zu 68 und seine grundsätzliche Aussage zur Gewalt wird hier wiedergegeben. 

 

1. Joschka Fischer nimmt Stellung zu 68 und zur Gewaltfrage (gekürzt)

2. Rezzo Schlauch: Der Staat war damals nicht liberal

3. Heidi Knake-Werner: Kosovo-Krieg war der eigentliche Sündenfall

4. Gernot Erler: Die Bauern und Winzer vom Kaiserstuhl (Wyhl)

5. Angela Merkel: Es gab keinen Grund für die Revolte von 68

6. Gerhard Schröder: Wir waren dabei

7. Antje Vollmer: Ohne 68 wäre die Republik heute eine andere

8. Friedbert Pflüger: Der SDS war nicht gewalttätig

9. Ludwig Stiegler: Die Revolte war gerechtfertigt

10. Hans-Peter Uhl: 68 war kriminell

 

Pressespiegel zu dieser Debatte