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"Mein
Leben, meine Freiheit"
Ayaan Hirsi Alis neues Buch ist ein
Vermächtnis für Europa Für alle Hirsi Ali-Fans: Das neue Buch der mutigen
Islam-Kritikerin erscheint (vorgezogen) nächste Woche. Die
Autobiographie ist eine Art Vermächtnis für Europa vor ihrer Übersiedlung
in die Vereinigten Staaten, wo sie für das American Enterprise
Institute arbeiten wird. Das Buch heißt „Mein Leben, meine Freiheit“ und erzählt
noch einmal, wie alles kam: wie sie als Muslime von Somalia über
Kenia Anfang der neunziger Jahre in die Niederlande floh, wie sie
der Zwangsverheiratung entkam, wie sie, um nicht aufgespürt zu
werden, unter anderem Namen Asyl beantragte, in Leiden Politik
studierte, sodann bei der Parteistiftung der Sozialdemokraten
arbeitete und schließlich als Abgeordnete für die liberale Partei
VVD. Zusammen mit dem später ermordeten Theo van Gogh hatte sie
einen islamkritischen Kurzfilm gemacht. Wir kennen ihre Geschichte
in groben Zügen schon aus dem Bestseller „Ich klage an. Plädoyer
für die Befreiung der muslimischen Frauen“. Ihr neues Buch ist
mit mehr Ruhe geschrieben, es reflektiert ihre Erfahrungen mit mehr
Abstand, haut aber ganz bewußt noch einmal in dieselbe Kerbe
hinein. Nur so, durch das beharrliche Bestehen auf den
Freiheitsrechten gegenüber dem Islam, läßt sich ihrer Meinung
nach die blockierte Kommunikationssituation aufbrechen. Eine muß
die Bresche schlagen, sagte sie sich, und so „beschloß“ sie,
wie es im Buch ganz unnachahmlich heißt, „eine monothematische
Politikerin zu werden“. Wie ein Panzer rollt sie durch das im
Wortsinn verminte Gelände hindurch - in der Hoffnung, auf diese
Weise die Reformkräfte im Islam zu stärken und dem Westen
Illusionen auszureden. Eine zierliche, zerbrechlich wirkende Frau -
gerüstet wie eine Kampfmaschine, entschlossen, sich durch nichts
von ihrem Thema abbringen zu lassen. „Alle diese persönlichen
Angriffe sollten im Grunde vom eigentlichen Thema ablenken - es ging
nicht um mich; meine Person spielt keine Rolle. Es geht um Mißhandlung
und wie sie in einer Religion verankert ist, die Frauen ihre Rechte
als Menschen abspricht. Es geht darum, daß diese Mißhandlungen an
Frauen und Kindern in Europa stattfinden. Es geht darum, daß sich
Regierungen und Gesellschaften nicht mehr hinter dem hohlen Vorwand
der Toleranz verstecken dürfen, sondern das Problem erkennen und
sich ihm stellen müssen.“ |